5-Punkte-Plan

Das Städte-Duo Gelsenkirchen_Herten ist sich einig: Gemeinsam wird man Hand in Hand weiterarbeiten, um eine Modellstadt für nachhaltige Stadtentwicklung zu schaffen. Es gilt die CO2-Reduzierung voranzutreiben und das Lebensumfeld zu verbessern.

Bereits jetzt liegen 50 Absichtserklärungen von Unternehmen aus der Region vor, die diese Pläne unterstützen wollen. Städtebaulich wird Gelsenkirchen_Herten vorrangig die Entwicklung der Bergwerksfläche und den Ausbau der "Allee des Wandels" vorantreiben. Technologisch steht die Herausforderung, Solarstadt und Wasserstoffstadt zusammenzubringen, im Mittelpunkt. Mit einem "Fünf-Punkte-Plan" stellt sich das Städte-Duo dieser Herausforderung:

1.

Schon im kommenden Jahr wird die Gelsenkirchen_Herten-Stiftung gegründet. Diese Stiftung bündelt die unterschiedlichen Projekte und Akteure (Stadtverwaltungen von Gelsenkirchen und Herten, Partner aus Industrie und Gewerbe, Verbände und Institutionen, Bürgergruppen und Bildungseinrichtungen). Sie wird die Entwicklung von Gelsenkirchen_Herten in eine weitgehend CO2-freie Zukunft bis 2050 begleiten und ermöglicht den effektiven Einsatz von privaten Geldern und öffentlichen Fördermitteln.

2.

Die "Allee des Wandels" wird zusammen mit der RAG Montan Immobilien GmbH und dem Regionalverband Ruhr (RVR) ausgebaut. Die ehemalige Zechenbahn wird zu einer durchgehenden Verbindung für Fußgänger, Radfahrer und Elektrofahrzeuge und verbindet die Stadteile. Entlang der Strecke bilden hunderte von Kleinwindanlagen ein 1-MW Windkraftwerk, auf Brachflächen prägt ein Biomassenpark mit Schilfgras das Landschaftsbild.

3.

Ebenfalls mit der RAG Montan Immobilien GmbH und dem Regionalverband Ruhr (RVR) wird die Entwicklung der Bergwerksfläche Westerholt vorangetrieben.

4.

Unter dem Namen "smart grid" wird gemeinsam mit der Siemens AG und den lokalen Versorgern Stadtwerke Herten, ELE, Evonik und Gelsenwasser ein intelligenter Energieverbund geschaffen, in dem regenerative Energien wie Wasserstoff- und Solarenergie mit Energiespeichern und neuen Mobilitätskonzepten verknüpft werden.

5.

Kindergärten, Schulen und Hochschulen, Unternehmen und Bildungsträger, Volkshochschulen, freie Träger und bürgerschaftliche Akteure der Bildung und Qualifizierung schließen sich zur "Bildungsoffensive für nachhaltige Entwicklung" zusammen und organisieren unter diesem Dach ihre Initiativen und Projekte.

 

 

Fotos: Ulrich-E.-K.-Schmidt_pixelio.de (5) und S.-Hofschlaeger_pixelio.de (Tafel)


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