Angst vor Mathematik und Physik gibt es nicht: motivierte Mädchen tüfteln im Klimacamp

20 Mädchen experimentierten in ihren Herbstferien rund um Klimaschutztechnologien

Ein Zertifikat vom Wissenschaftspark bescheinigte den Teilnehmerinnen die erfolgreiche Teilnahme am KlimaCamp im EnergyLab.

Ihre Herbstferien verbrachten 20 Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren im Wissenschaftspark Gelsenkirchen, um sich freiwillig mit Energietechniken rund um den Klimaschutz zu beschäftigen und auseinanderzusetzen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung „Partner für Schule NRW“ organisierte der Wissenschaftspark das erste Klimacamp für Mädchen in Gelsenkirchen. Eine Woche lang forschten die Jugendlichen unter dem Motto „Mädchen wählen Technik“: In zwei Laborräumen warteten auf die Acht- und Neuntklässlerinnen verschiedene Versuchsanordnungen zu den Themen Brennstoffzelle, Solarkollektor, Treibhauseffekt, Windkraft und Photovoltaik. Wirtschaftsingenieurin Corinna Arent und Physiker Ralf Engelbrecht-Schreiner schauten den Mädchen bei ihren Experimenten über die Schulter und gaben ihnen Tipps.

Das sei ganz anders, als in der Schule, sagt Anna (14) aus Gladbeck, die gemeinsam mit Lara (13) aus Münster den Geheimnissen des Solarkollektors auf den Grund ging. „Man sucht die Antworten selber und ist auf sich alleine gestellt. Man bekommt zwar Hilfe, aber es ist nicht so wie in der Schule: „Jetzt musst du das machen und jetzt das !“

Bei dem Vollzeitprogramm mit Übernachtung im Haus Grimberg kam – neben vielen Experimenten rund um den Klimaschutz im EnergyLab – auch die Freizeit nicht zu kurz. Die Mädchen besuchten nicht nur das Solarforschungsinstitut, Vaillant und Gelsenwasser, am Abend stand beispielsweise auch Schlittschuhlaufen im SportParadies auf dem Programm. „Die Mädchen sollen hier die Scheu vor Energiethemen verlieren und sich auch für solche Berufe interessieren“, sagt Corinna Arent und hofft: „die Schülerinnen geben ihren Spaß mit der Technik an ihre Mitschülerinnen weiter.“

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Die Wärmeleitfähigkeit von Kohlendioxid (CO2) – hier zur Messungen in einen Luftballon gefüllt – ist eine für den Treibhauseffekt bedeutende physikalische Eigenschaft.