Nachhaltige Modernisierung in der Eppmannssiedlung in Gelsenkirchen-Hassel

LEG präsentiert Maßnahmen zur umfassenden Quartiersentwicklung

Von links nach rechts: Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, Melanie Anhalt, Leiterin Quartiersmanagement LEG, Susanne Schröter-Crossan, CFO der LEG Immobilien SE, Dr. Volker Wiegel, COO der LEG Immobilien SE, Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Martina Rudowitz, Bürgermeisterin Gelsenkirchen und Alexander Pier, Architekt Pier 7. Foto: LEG

Um gemeinsam mit Vermietern dafür zu sorgen, dass es gerade in Zeiten des Klimaschutzes und der dafür so dringend notwendigen energetischen Sanierungen auch weiterhin zeitgemäßen und attraktiven Wohnraum gibt, der bezahlbar bleibt, hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung die Modernisierungsoffensive ins Leben gerufen. Daran nimmt auch das Wohnungsunternehmen LEG mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket für insgesamt 91 Wohnungen in der Gelsenkirchener „Eppmannssiedlung“ teil.

Die Verantwortlichen freuten sich, im Rahmen eines Quartiersrundgangs am 12. Mai 2021, ihre Pläne für die Siedlung der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach, und der Bürgermeisterin Martina Rudowitz, gemeinsam mit dem Architekten Alexander Pier von pier 7 vorstellen zu können. Pier hat mit seinem Büro diesen Sommer den Gestaltungswettbewerb der LEG gewonnen – mit dem Ziel, nun in vielen Siedlungen der LEG den typischen Gebäudebeständen aus den 50er, 60er und 70er-Jahren neues Leben einzuhauchen, sie lebenswerter und zeitgenössischer zu machen und gleichzeitig ihren ursprünglichen Charakter zu wahren. Den Startschuss dafür markiert ebenfalls die Eppmannssiedlung.

„Das Projekt zeigt: Wer im Ruhrgebiet wohnt, wohnt in der Zukunft. Für die Modernisierung der 91 Wohnungen in der Eppmannssiedlung stellt das Land mehr als 7,44 Millionen Euro aus Mitteln der Wohnraumförderung zur Verfügung. Und das soll nur der Startschuss sein für eine langfristige Erneuerungsstrategie im Rahmen unserer gemeinsamen Modernisierungsoffensive. Die Eppmannssiedlung hat Potenzial als Wohnstandort der Zukunft – mit anderen Wohnungstypen für neue Zielgruppen, mit altersgerechtem Wohnen und Bestandserwerb durch junge Familien. Die Entwicklung der Wohnangebote, die die LEG jetzt für Hassel anstößt, unterstützen wir zusätzlich über die Städtebauförderung mit der Aufwertung des öffentlichen Raums und einer Abrissförderung für problematische Bestände“, sagte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ziel: Energiewende aktiv gestalten, Klimaschutz bezahlbar machen, Quartiere stärken
„Wir sind aktiver Gestalter der Energiewende und beschreiten neue Wege für bezahlbaren Klimaschutz. Daher möchten wir auch gerne in Gelsenkirchen weiterhin einen Beitrag dazu leisten, das Spannungsdreieck aus „Kundenorientierung“, „Wirtschaftlichkeit“ und „Nachhaltigkeit“ aufzulösen. Hier hilft uns das Förderprogramm des Landes sehr, gerade mit den erhöhten Zuschüssen für die Verwendung ökologisch zertifizierter Materialien und die Erreichung hoher energetischer Standards“, so Dr. Volker Wiegel, COO der LEG Immobilien SE. „Für die Eppmannssiedlung haben wir ein vielschichtiges Entwicklungsprogramm erarbeitet, auf dessen Basis wir das gesamte Quartier für bereits hier wohnende und künftige Mieter spürbar lebenswerter gestalten wollen – und das geht weit über die energetischen Maßnahmen hinaus.“

Neben den Modernisierungsarbeiten plant die LEG die Ausdifferenzierung des Quartiers mit dem Fokus auf Wohnen im Grünen. Diverse Vorhaben sollen das Bild des Quartiers auffrischen. Das Unternehmen möchte möglichst weitere Bevölkerungsgruppen für ein Leben in der Eppmannssiedlung begeistern. Gelingen soll das beispielsweise dadurch, dass die Außenanlagen weiter neugestaltet werden, die Produktpalette durch Grundrissveränderungen der Wohnungen erweitert, neue Wohnformen, geschaffen und einzelne ausgewählte Wohnungen für eine Privatisierung geprüft werden. Außerdem plant die LEG selektiv einen Rückbau, um so die positive Strahlkraft der sanierten Häuser und des ganzen Quartiers zusätzlich zu steigern.

Zusammenarbeit im Rahmen des NRW-Förderprogramms ist wichtiger Schritt für Gelingen in der Zukunft
„Das Förderprogramm des Landes ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Denn nur gemeinsam mit der Politik können wir es perspektivisch schaffen, den Wohnungsbestand in Deutschland gemäß den Klimaschutzzielen sozialverträglich energetisch weiterzuentwickeln. Als LEG fokussieren wir uns generell darauf, Menschen mit mittlerem oder kleinem Einkommen ein gutes Zuhause zu fairen Preisen anzubieten,“ macht Susanne Schröter-Crossan, CFO der LEG Immobilien SE deutlich.

Hintergrund: Die Modernisierungsoffensive „Besser Wohnen – Zu Hause im Quartier“
Die Modernisierungsoffensive ist ein Bündnis des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung mit der Wohnungswirtschaft, um die zukunftsfähige Entwicklung von Wohnstandorten bei bezahlbaren Mieten zu ermöglichen. Seit dem Start im Sommer 2018 haben sich 24 Wohnungsunternehmen angeschlossen. Insgesamt modernisieren sie mehr als 5.5050 Wohnungen in 24 verschieden Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens und schaffen im Zuge von Nachverdichtung rund 850 neue Wohnungen.

Dafür wird ein Investitionsvolumen von mehr als 600 Millionen Euro mobilisiert, wovon 335 Millionen Euro aus Mitteln der Wohnraumförderung des Landes stammen. Durch die öffentliche Finanzierung ist die Sozialverträglichkeit der Maßnahmen sichergestellt. Die Landesförderung geht mit langfristigen Mietpreisbindungen einher, um Mietsprünge nach Modernisierung auszuschließen.

(Quelle: Pressemeldung der LEG Immobilien Gruppe vom 12. Mai 2021)

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