• Gartenstadt der Zukunft

    GELSENKIRCHEN-HERTEN: Mit dem Projekt "Gartenstadt der Zukunft" erforschen beide Städte gemeinsam die Möglichkeiten zur energetischen Sanierung typischer Ruhrgebiets-Siedlungen. (Foto: Jung Stadtkonzepte, Köln)

  • Klimaschutzsiedlung

    GELSENKIRCHEN - Gegenüber vom Wissenschaftspark Gelsenkirchen, einer zentralen Informationsdrehscheibe rund um Zukunftsenergien, wurde die erste Klimaschutzsiedlung des Landes Nordrhein-Westfalen errichtet.

  • H2 Herten

    HERTEN - Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald forschen Unternehmen und Institute im H2 Herten im Technologiefeld Wasserstoff und Brennstoffzellen.  Unter anderem geht es darum,  wie "grüner Wasserstoff" per Windstromelektrolyse gewonnen werden kann.

  • Zwischen den Kirchen von Gelsenkirchen

    GELSENKIRCHEN - Zwischen den beiden Kirchen der Stadt hat die Sparkasse Gelsenkirchen ihre Dächer mit Solaranlagen bestückt.

  • Blockheizkraftwerk Scherlebeck

    HERTEN - Mit einem Bioerdgas-Blockheizkraftwerk versorgen die Hertener Stadtwerke 110 Neubauten der Siedlung sonne+  mit klimafreundlicher Energie.

  • Schalker Verein

    GELSENKIRCHEN - Der weltweit erste Solarbunker steht auf dem ehemaligen Industriegelände des Schalker Vereins.

  • Hoppenbruch

    HERTEN - Das erste Windrad auf einer Bergehalde steht in Herten, auf der Halde Hoppenbruch. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick auf das Ruhrgebiet - zum Beispiel auf die Nachbarstadt Gelsenkirchen.

  • LOXX

    Sonnenstrom und Regenwasser sammelt das Dach der internationalen LOXX- Unternehmensgruppe.

     

     

  • AGR

    HERTEN - Energie aus Abfall: Mit dem Abfallkraftwerk RZR Herten leistet die AGR einen wichtigen Beitrag zur Entsorgungssicherheit der Region und gewinnt neben Sekundärrohstoffen pro Jahr rund 230 Mio. kWh Strom (für ca. 65.000 Haushalte) sowie Fernwärme für das benachbarte Industriegebiet. 

  • Grossmarkt

    GELSENKIRCHEN - 911 Kilowatt-Peak ist die Leistung dieser Solarstromanlage auf den Dächern des Recyclinghofs von GELSENDIENSTE.

Strom tanken am Copa Ca Backum

Hertener Stadtwerke nehmen Ladesäule für E-Autos in Betrieb

Stadtwerke-Geschäftsführer Thorsten Rattmann (r.) und Michael Lobert, Energieberater bei den Hertener Stadtwerken, nehmen die E-Ladesäule am Copa Ca Backum in Betrieb.

Herten. Wer sich einen schönen Tag im Copa Ca Backum macht, kann ab sofort währenddessen sein Elektroauto direkt vor der Tür auftanken: Die Hertener Stadtwerke haben auf dem Parkplatz eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten in Betrieb genommen.
"Wir glauben, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um in Sachen Elektromobilität durchzustarten", so Thorsten Rattmann, Geschäftsführer der Hertener Stadtwerke. Auch die Stadtwerke selbst haben bereits einen Teil ihres Fuhrparks auf elektrische Antriebe umgestellt: Im Außendienst sind zurzeit fünf E-Autos unterwegs. "Das Thema wird in den nächsten Monaten an Fahrt aufnehmen." Um das zu beschleunigen, hat der Bund ein Förderprogramm für Ladeinfrastruktur aufgelegt, von dem auch die Stadtwerke profitieren. Rund die Hälfte der 5.500 Euro Anschaffungskosten wird darüber erstattet.

Neben der Ladestation des Klimabündnisses Gelsenkirchen-Herten auf dem Hof Wessels ist die Säule am Copa Ca Backum nun die zweite öffentliche Ladestation in Herten. Weitere sollen bald folgen: "Wir planen unter anderem Ladepunkte an der St. Martinus-Kirche in Westerholt, an der Kurt-Schumacher-Straße in der Innenstadt und auf dem Doncaster Platz auf Ewald", verrät Rattmann. In der Startphase können E-Auto-Besitzer hier sogar kostenlos auftanken. Später ist ein smartes Bezahlsystem geplant. "Wir sind sicher, dass der Bedarf zukünftig da ist – vor allem an den ausgewählten Punkten, an denen die Menschen oft länger verweilen."

Das bestätigt auch Michael Lobert, Energieberater bei den Hertener Stadtwerken. "Unsere Kunden fragen zurzeit verstärkt nach Lademöglichkeiten für die eigene Garage", weiß er. Der Zeitpunkt ist günstig: "Auch Privatpersonen haben die Möglichkeit, sich die Anschaffung der so genannten Wallboxen zu fast 50 Prozent über Fördermittel finanzieren zu lassen." Wer Interesse an einer Wallbox hat, kann sich direkt an Michael Lobert wenden, Telefon 02366/307-266, E-Mail energiedienstleistung@herten.de.

Quelle: Pressemeldung der Hertener Stadtwerke GmbH vom 4. Dezember 2017.

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